Wolfenbütteler Schaufenster, 29.03.2015

Bild Zeitungsartikel Joshua Carson

Joshua auf Stubenhocker-Tournee

Konzertbesucher in Halchter waren begeistert

Von Dorothee Steinmann
Halchter.

45 Besucher waren der Einladung der CDU Halchter zu einem exklusiven „Wohnzimmerkonzert“ gefolgt. Vorsitzender Klaus Stützer hatte vor einem Jahr eine NDR-3-Fernsehsendung gesehen, in der der Liedermacher und Songpoet Joshua Carson sein Konzept vom Wohnzimmerkonzert (Woziko) vorstellte. Stützer war von der Idee sofort begeistert, bewarb sich und schon nach kurzer Zeit wurde der heutige Termin vereinbart. Stützers besonderer Dank galt Claus-Hagen Wätjen, der den Saal seines Wohnhauses zu diesem Konzert zur Verfügung stellte.

Zu hören waren Joshuas selbst geschriebenen Texte sowie Titel deutscher Liedermacher, allen voran Reinhard Mey, dessen Einfluss auch bei den Eigenkompositionen deutlich zu erkennen war. Er sei seit seiner Kindheit ein Fan von Reinhard Mey. „Ich würde gern dort sein, wo ich jetzt bin, gerade hier“, mit diesem Song begann Joshua sein zweistündiges Wohnzimmerkonzert und zog die Besucher sogleich in seinen Bann. Er sang von der Freiheit, Abschied von Kindertagen, Komm, lass uns Sterne fangen gehen, Wünsch dir was, Auf und davon und viele Lieder mehr. Die Konzertbesucher dankten ihm mit anhaltendem Applaus und ließen ihn erst nach mehreren Zugaben gehen.

Zwischen den einzelnen Liedern erzählte er immer wieder aus seinem Leben. Er wurde 1970 in Bad Segeberg geboren. Schon in den frühen Kindheitsjahren habe ihm seine ältere Schwester die ersten Gitarrenakkorde gezeigt und ihre Begeisterung für Simon & Garfunkel und die Beatles auf ihn übertragen. Nach seiner Ausbildung zum Programmierer machte er sein Hobby Musik zum Beruf. Joshua startete seine Karriere als Straßenmusiker und war unterwegs in Hamburg, Lüneburg, Hannover, Kiel und besonders gern in Lübeck.

„Jeder strebt nach seinem persönlichen Glück. Das ist eine Suche, die niemals endet, aber ich bin schon ganz nah dran, glaub eich“, so Joshua, nachdem er mehrere Ausstiegsversuche aus seinem bisherigen Leben unternommen hat. Er habe seine beiden Leidenschaften – Reisen und Musik – miteinander verbunden, seinen festen Wohnsitz in Bad Schwartau aufgegeben, lebt seit 2011 ganzjährig in seinem Wohnmobil und tourt von einem Konzert zum anderen durch ganz Deutschland.

Seit Oktober 2013 präsentiert Joshua seine Lieder in Form dieser „Wohnzimmerkonzerte“. Ohne Technik, hautnah vor 25 bis 60 geladenen Gästen Musik zu machen, mit ihnen zusammen zu sitzen und sich ihren Fragen zu stellen, das ist seine Idee. Inzwischen hat er sich ein bundesweites Publikum im Wohnzimmer erobert. Im Jahr 2014 waren es rund 180 Konzerte und bis März 2016 ist er bereits ausgebucht. Es sei kein Luxus, ihn zu sich nach Hause einzuladen. Der Gastgeber müsse nur die Gema-Gebühren bezahlen. Er selbst nähme keine Gage, sondern verdiene seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf seiner CDs.

Weitere Informationen im Internet unter www.woziko.de.

(stei)


Woziko-Bericht Wolfenbüttler Schaufenster

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