Biografie

Vom Straßenmusiker zum Songpoeten

JOSHUA erblickt am 26. Oktober 1970 in dem kleinen schleswig-holsteinischen Bad Segeberg in Nord­deutschland das Licht der Welt und ver­bringt seine ersten Lebensjahre mit seinen Eltern und seiner acht Jahre älteren Schwester in einem kleinen Dorf nahe seines Geburtsortes. Schon bald verschlägt es die kleine Familie aber nach Ham­burg, wo JOSHUA eine wohlbehütete Kindheit verbringt und be­reits in frühen Jahren von seiner Schwester Tanja die ersten Gitarrenakkorde gezeigt bekommt. Schnell teilt er ihre Begeisterung für die Songs von Simon & Garfunkel, Neill Young, Cat Stevens und den Beatles. Seine große Liebe gilt aber zunehmend zunächst den deutschen Liedermachern – allen voran Reinhard Mey – aber später auch dem Westcoast und dem New American Country.

Diese Stil­rich­tungen beeinflussen auch schon seine ersten eigenen Kompositionen, die er bereits im Alter von 15 Jahren zu Papier bringt. „´I never compromised´ entsteht noch während meiner Schul­­zeit. Erst Jah­re später ha­be ich erkannt, dass der Song von mir selbst handelt.“ Auch „Leaving tonight“ ent­steht in dieser Zeit. „Ein Song, den ich schrieb, weil ich ihn schön fand, der aber keinen persönlichen In­halt hat. Abschied fiel mir sel­ten schwer; eher ist für mich das Ende einer Sache auch immer der An­fang einer neuen. Der Blick in die Zukunft hält dich am Le­ben.“

Abschied fiel mir sel­ten schwer; eher ist für mich das Ende einer Sache auch immer der An­fang einer neuen. Der Blick in die Zukunft hält dich am Le­ben.

1990 beginnt JOSHUA in dem Hamburger Unternehmen “Rotring” eine Ausbildung zum Programmierer. Die Musik ist aber auch während dieser Zeit nach wie vor ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. So lernt er 1991 den Gitarristen und Sänger Joe Green kennen, mit dem er sich im September 1992 das erste Mal in Form von Straßenmusik an die Öffentlichkeit wagt. Das ge­mein­sa­me Repertoire umfasst gerade mal sechs Songs. Dem begeisterten Publikum ist das egal und sie bekommen an diesem Tag ihr erstes Engagement; auf einem Umweltkongress bei Hamburg sol­len die beiden vier Wo­chen später ein abendfüllendes Programm vortragen. Neben einem begeisterten Publikum ist die Gage an diesem Abend eine Flasche Wein.

Dem Duo wird schnell klar, dass die Musik viel mehr als nur ein Hobby ist, und so entschließt sich JOSHUA nach seiner Ausbildung, die Passion zum Be­­­ruf zu machen. JOSHUA und Joe nennen sich fort­an „Take Two“ und spie­len sich in Deutschlands Fuß­gängerzonen und auf zahlreichen Klein­ver­an­stal­­tun­gen in die Herzen der Zuhörer. Wenig später schließt sich der Hamburger Gi­tar­­rist und Kontra­bas­sist Ray Madison den beiden an. Von nun an tre­ten die drei zu­nächst unter dem Namen „Take Three“ auf. Bei einem Kon­zert in Köln entsteht später der Na­me „B. NATURAL“. Das Trio begeistert auf spontanen Straßenkonzerten, so­wie zahlreichen Groß- und Kleinveranstaltungen in ganz Deutsch­land sein Publikum. Dennoch trennen sich die drei 1995 aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen und Un­stim­mig­keiten untereinander.

In diesem Jahr nimmt JOSHUA mit einem geliehenen 4-Spur-Re­kor­der im ei­genen Wohnzimmer sein erstes Solo-Album („Cover Me“) auf und veröffentlicht es unter dem Künstlernamen „Sascha O´Day“. Zwei Jahre später folgt die zwei­te CD „More Than Words“. Das schon sehr viel aufwen­­di­ger produzierte und gestaltete Album findet nach mehreren Neu­auf­lagen bis zum letzten ver­kauf­ten Exemplar im Jahre 2002 großen Absatz.

Ich habe meine Songs sehr lange der Öffentlichkeit vorenthalten, weil ich dach­te, sie seien nicht gut genug.

Ende 2000 wird das dritte Album „Timeless“ unter Mitwirkung einiger in Norddeutschland re­nom­mier­ter Musiker im mitt­lerweile eigenen Tonstudio pro­duziert. Auf dieser CD prä­sentiert JOSHUA erstmals auch sechs seiner Ei­gen­kom­po­sitionen. “I Can Fly”, “Here I Go Again”, “Timeless” und “In Love Again” sind Ohrwürmer, die sich zu echten Pub­likumslieblingen ent­wickeln. „Ich habe meine Songs sehr lange der Öffentlichkeit vorenthalten, weil ich dach­te, sie seien nicht gut genug. Meine Fans haben mich vom Gegenteil überzeugt. Im Jahr 2004 veröffentlicht JOSHUA sein viertes Album mit dem Titel „Someday I Will Know“, das erstmals ausschließlich Eigenkompositionen ent­hält und einen großen Erfolg verzeichnet. Ende 2006 folgt das Songbook „Joshua Carson Complete“ mit 24 sei­ner Songs und 2007 das Live-Album „Live And Alone“.

Über die Jahre versucht sich JOSHUA mit mäßigem Erfolg immer wieder auch an deutschen Texten, die er auch bei sei­nen Konzerten darbietet. 2008 veröffentlicht er mit der DVD “Die Bädertour” erstmals auch einige dieser deutschen Lieder. Er scheint nun auch in diesem Genre seinen Weg gefunden zu haben, denn die Lieder mit deutschen Tex­ten verdrängen auf den folgenden Alben (2010 “Auf Und Davon”, 2012 “JOSHUA live – Glückwärts Tour”, 2013 “Nie So Sicher”, 2015 „Hör´ Auf Dein Herz“) mehr und mehr die englischsprachigen; auf letzterem sind schließlich gar keine dieser eng­lisch­spra­chigen Titel mehr zu finden. Um Verwirrung über sein neues musikalisches Genre zu vermeiden, tritt JOSHUA im Zuge dieser Entwicklung seit 2012 ohne seinen Nachnamen “Carson” auf.

Bereits seit Ende der 90er Jahre weitet JOSHUA seinen Wirkungskreis kontinuierlich aus. Wäh­rend er anfangs vor­nehmlich in Hamburg und den umliegenden Orten und Städten auftritt, fährt er bereits 1999 mit einem selbst ausgebauten VW-Bus auch entfernter gelegene Spielstätten an. In den folgenden gut zehn Jahren werden diese Touren länger und die Tourbusse größer, bis er im Mai 2011 seinen festen Wohnsitz in Bad Schwartau ganz aufgibt und beschließt, fortan aus­schließlich mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein und von Konzert zu Kon­zert zu fahren.

Hautnah und ganz ohne Technik

Im März 2012 verlost JOSHUA zum Tourstart auf Facebook und auf seiner Homepage fünf Wohnzimmerkonzerte. Die Idee: Ohne Technik hautnah vor einer handvoll geladener Gäste Musik zu machen, mit ihnen zusammen zu sitzen und sich ihren Fragen zu stellen. Ein Konzept, das auf­geht! Seit Oktober 2013 präsentiert JOSHUA sei­ne Lieder ausschließlich in Form dieser Wohn­zim­merkonzerte. Diese “Wozikos” sind, wie schon die ersten fünf, für Gastgeber und Gäste nach wie vor kostenlos und finanzieren sich ausschließlich über den CD-Ver­kauf. Infos zu JOSHUA´s Wohnzimmerkonzerten gibt es hier.

 

Jeder strebt nach seinem persönlichen Glück. Das ist eine Suche, die niemals endet, aber ich bin schon ganz nah dran, glaube ich… (Joshua Carson)

 


Der aktuelle Tourbus von JOSHUA

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